Eine neue Welt – aber keine Ehrfurcht beim TSB Gmünd


Das Team des TSB Gmünd für die Saison 2026/27

Hintere Reihe von links nach rechts: Cheftrainer Aaron Fröhlich, Teambetreuer Can Oktay, Lenny Schwenk, Arian Pleißner, Stefan Scholz, Jonas Waldenmaier, Physiotherapeut Manoj Chamakala

Mittlere Reihe: Sportlicher Leiter Jürgen Rilli, Sören Winger, Kai Kiesel, Andreas Maier, Christian Waibel, Yannik Leichs, Co-Trainer Matthias Czypull, Teambetreuerin Anita Abt, Physiotherapeutin Nina Waldenmaier

Vordere Reihe: Wolfgang Bächle, Agustin Ortlieb Basualdo, Kai Schäffner, Fabian Bauer, Daniel Mühleisen, Tom Abt, Niklas Burtsche, Nils Eilers

(Fotograf: Enrico Immer)


Mit breiter Brust geht der TSB Gmünd seine bislang größte Herausforderung an. Die gewachsene Mannschaft von Trainer Aaron Fröhlich ist zum richtigen Zeitpunkt aufgestiegen, will unbequem auftreten und gegen jeden Gegner ihre Chance suchen. Statt einer einmaligen Abenteuerreise wollen die „Jets“ die nächste Stufe ihre steilen Entwicklung antreten.

Aaron Fröhlich schaut ganz überlegt, lässt sich ein Lachen entlocken und sofort ist klar: Der Mann hat einen Plan. Wie schon vor zwei Jahren, als der einstige TSB-Spielmacher einen Beinahe-Absteiger übernommen und in Überschallgeschwindigkeit – so steht es seit April im Silbernen Buch der Stadt Schwäbisch Gmünd geschrieben – an die Spitze der Regionalliga Baden-Württemberg geführt hat. Die furiose Meistersaison war der verdiente Lohn, aber längst noch nicht das letzte Kapitel dieser Erfolgsgeschichte.
 
Ein Versteckspiel als Drittliga-Neuling? Von wegen. Fröhlichs Herangehensweise bleibt dieselbe: Gegen jeden Gegner, so namhaft er auch sein mag, gewinnen zu wollen. Wenngleich sich die Mannschaft dieses Selbstvertrauen nun umso härter selbst erarbeiten muss. „Wenn wir unseren besten Tag haben und der Gegner einen schlechten, dann können wir jeden schlagen – in diese Position wollen wir uns jede Woche bringen“, sagt der Aufstiegstrainer. „Keiner soll mit stolzgeschwellter Brust zu uns kommen und sich sagen, das wird leicht. Wir wollen maximal unangenehm sein.“
 
Forsche Töne für ein Team, in dem außer Yannik Leichs sowie den Neuzugängen Sören Winger und Nils Eilers (siehe Extra-Text) niemand über Erfahrungswerte in der 3. Liga verfügt. Was automatisch bedeutet, dass die Jets dazulernen müssen. Fröhlich fordert das Maximale an Einsatz. Die gleiche Anstrengung und Anspannung wie bislang, um stetig besser zu werden: „Das ist genau unser Ding. Vielleicht müssen wir auch mal durch ein Tal hindurch gehen. Aber wir als Mannschaft und alle im Verein sind bereit, wirklich alles zu investieren.“
 
48 von 60 Spielen hat der TSB unter Fröhlichs Regie gewonnen, nur elf gingen verloren. Zahlen, die zeigen, wie konsequent sich der Trainer mit seinem Team entwickelt hat. Gleichzeitig weiß der 36-Jährige, dass in der höheren Spielklasse zwangsläufig Negativerlebnisse kommen werden. Die vielleicht auch nötig sein werden, um daran zu wachsen. Damit gilt es umzugehen, auch mental. Etwas, womit sich der ehrgeizige Fröhlich allerdings gar nicht erst beschäftigen will. Sondern „nur damit, so gut wie möglich zu sein und Spiele zu gewinnen nicht. Wir werden uns nie gut fühlen in einer Niederlage, sondern das als Ansporn nehmen, es besser zu machen.“
 
Selbstverständlich ist der Klassenerhalt der eigene Anspruch. Den Erfolg will der Trainer jedoch lieber in Leistung als in Tabellenplätzen messen: „Wenn wir viel Einsatz bringen, dann können wir ausreichend Punkte sammeln und das werden wir auch tun. Entscheidend ist, dass wir weiterhin eine hohe Bereitschaft haben, an uns zu arbeiten.“ Die Voraussetzungen dafür stimmen. Fröhlich hat eine verschworene Einheit gebildet, die eingespielt ist und punktuell verstärkt wurde. Der Schritt auf die nächste Stufe kommt gerade rechtzeitig. Nicht zu früh, dass man nur Lehrgeld bezahlen müsste. Nicht zu spät, dass die Spieler schon über ihrem Zenit sind. Ganz im Gegenteil. Das Mannschaftsgefüge? „Nahezu perfekt“, sagt der Coach. „Die neuen Spieler fügen sich super ein, es könnte nicht besser sein.“ Auch der Konkurrenzkampf ist größer geworden. „Wir sind sehr anspruchsvoll im Training unterwegs. Es ist tatsächlich so, dass wir uns gegenseitig hart fordern und uns da auch hilft.“ Locker ins Training zu kommen, das kann sich keiner leisten.
 

Der Kader im Check

Tor: Daniel Mühleisen (29 Jahre) bleibt die klare Nummer eins. Doch die vergangene Saison hat gezeigt, wie sehr es auf ein Team zwischen den Pfosten ankommt. Tobias Klemm glänzte für spektakuläre und entscheidende Paraden, bevor er seine Laufbahn beendete. Die gleichen Impulse erhofft sich der TSB nun von Nachfolger Fabian Bauer (22). Der Neuzugang vom TSV Deizisau musste den großen Sprung aus der Verbandsliga meistern, zeigte in den Testspielen aber zunehmend, was in ihm steckt. Als loyaler dritter Keeper steht Devin Immer (23) parat.
 
Linksaußen: Ein echtes Luxusproblem. Zum Top-Torjäger Niklas Burtsche (24) gesellt sich mit Nils Eilers (26, vom TSV Weinsberg) der auf diesem Niveau erfahrenste Akteur, der jederzeit aufs Feld gebracht werden kann und ebenfalls Nervenstärke von der Siebenmeterlinie besitzt. Eine klare Tendenz, wer die Nase vorne hat, gibt es nicht.
 
Rechtsaußen: Ur-TSBler Wolfgang Bächle (32) bleibt auch in seiner 14. Spielzeit eine verlässliche Größe. Gemeinsam mit Spielmacher Tom Abt hat er weiterhin das Kapitänsamt inne. Etwas Anlaufzeit wird Agustin Ortlieb Basualdo (21, von der SG Flensburg-Handewitt II) eingeräumt. Der junge Argentinier, der flüssig Deutsch spricht, kommt nach einer Knieverletzung immer besser in Schwung, wird aber noch behutsam herangeführt. Ein wichtiger Faktor, noch einen Linkshänder für diese Position zu haben.
 
Rückraum: Denn der plötzliche Abschied von Patrick Watzl, der aufgrund von Knorpelschäden im Knie mit nur 23 Jahren seine Laufbahn beenden musste, hat für Kopfzerbrechen gesorgt. Einzig Stefan Scholz (25) verbleibt für die halbrechte Position, war mit seinen Shooter-Qualitäten offensiv aber ohnehin gesetzt. Auch sonst bleibt der Rückraum – ob mit drei oder vier Akteuren auf dem Feld – das Gmünder Prunkstück. Abt (23) und Kai Schäffner (24) sind die zentralen Figuren, um das Spiel intelligent zu lenken. Dazu kommt Yannik Leichs (26), der vorne wie hinten zu den fleißigsten Arbeitern zählt. In der Hinterhand hat der TSB den nach einem Auslandssemester und diversen Verletzungen endlich wieder voll im Saft stehenden Arian Pleißner (22). Der Gewinner der Vorbereitung war Lenny Schwenk (19). Der Youngster ist endgültig angekommen, nachdem er bislang vor allem für die A-Jugend von Frisch Auf Göppingen im Einsatz war und das vollste Vertrauen genießt.
 
Kreis: Ob im Rückraum, am Kreis oder in der Abwehr bleibt Andreas Maier (25) die unverzichtbare Allzweckwaffe. Neu an seiner Seite steht Sören Winger (23, vom TV Bittenfeld II), der auf allen vier zentralen Abwehrpositionen decken kann und dem TSB neue Möglichkeiten eröffnet. „Ein absoluter Glücksgriff für uns“, sagt Fröhlich. Beeindruckend ist die Geschichte von Kai Kiesel (23). Das Eigengewächs war nach einer langwierigen Verletzung erst vor einem Jahr wieder ins Perspektivteam eingestiegen, empfahl sich über die Bezirksoberliga dann aber in rasanter Geschwindigkeit. „Diesen beispielhaften Trainingseifer habe ich in seiner gesamten Jugendzeit nicht erlebt“, staunt selbst Förderer Fröhlich über den mit 1,99 Meter größten Akteur in seinem Aufgebot. Als absolute Identifikationsfigur ragt Christian Waibel (38) heraus. Was überhaupt nicht selbstverständlich ist, immerhin stand nach einer schweren Ellenbogenverletzung das Karriereende im Raum. Doch der Abwehrspezialist kämpfe sich zurück, ist nach Ansicht seines Trainers sogar noch stärker zurückgekommen und erlebt nun seinen dritten Frühling.
 
Ein hungriges Team, mit dem die Jets ihr bislang größtes Abenteuer angehen. Bei einem einmaligen Ausflug soll es nicht bleiben. Der TSB Gmünd startet ohne Ehrfurcht in seine erste Drittligasaison – und dem Anspruch, selbst Einfluss darauf zu nehmen, wie sie ausgeht.  

Das Team des TSB Gmünd für die Saison 2026/27

Hintere Reihe von links nach rechts: Cheftrainer Aaron Fröhlich, Teambetreuer Can Oktay, Lenny Schwenk, Arian Pleißner, Stefan Scholz, Jonas Waldenmaier, Physiotherapeut Manoj Chamakala

Mittlere Reihe: Sportlicher Leiter Jürgen Rilli, Sören Winger, Kai Kiesel, Andreas Maier, Christian Waibel, Yannik Leichs, Co-Trainer Matthias Czypull, Teambetreuerin Anita Abt, Physiotherapeutin Nina Waldenmaier

Vordere Reihe: Wolfgang Bächle, Agustin Ortlieb Basualdo, Kai Schäffner, Fabian Bauer, Daniel Mühleisen, Tom Abt, Niklas Burtsche, Nils Eilers

(Fotograf: Enrico Immer)


Mit breiter Brust geht der TSB Gmünd seine bislang größte Herausforderung an. Die gewachsene Mannschaft von Trainer Aaron Fröhlich ist zum richtigen Zeitpunkt aufgestiegen, will unbequem auftreten und gegen jeden Gegner ihre Chance suchen. Statt einer einmaligen Abenteuerreise wollen die „Jets“ die nächste Stufe ihre steilen Entwicklung antreten.

Aaron Fröhlich schaut ganz überlegt, lässt sich ein Lachen entlocken und sofort ist klar: Der Mann hat einen Plan. Wie schon vor zwei Jahren, als der einstige TSB-Spielmacher einen Beinahe-Absteiger übernommen und in Überschallgeschwindigkeit – so steht es seit April im Silbernen Buch der Stadt Schwäbisch Gmünd geschrieben – an die Spitze der Regionalliga Baden-Württemberg geführt hat. Die furiose Meistersaison war der verdiente Lohn, aber längst noch nicht das letzte Kapitel dieser Erfolgsgeschichte.
 
Ein Versteckspiel als Drittliga-Neuling? Von wegen. Fröhlichs Herangehensweise bleibt dieselbe: Gegen jeden Gegner, so namhaft er auch sein mag, gewinnen zu wollen. Wenngleich sich die Mannschaft dieses Selbstvertrauen nun umso härter selbst erarbeiten muss. „Wenn wir unseren besten Tag haben und der Gegner einen schlechten, dann können wir jeden schlagen – in diese Position wollen wir uns jede Woche bringen“, sagt der Aufstiegstrainer. „Keiner soll mit stolzgeschwellter Brust zu uns kommen und sich sagen, das wird leicht. Wir wollen maximal unangenehm sein.“
 
Forsche Töne für ein Team, in dem außer Yannik Leichs sowie den Neuzugängen Sören Winger und Nils Eilers (siehe Extra-Text) niemand über Erfahrungswerte in der 3. Liga verfügt. Was automatisch bedeutet, dass die Jets dazulernen müssen. Fröhlich fordert das Maximale an Einsatz. Die gleiche Anstrengung und Anspannung wie bislang, um stetig besser zu werden: „Das ist genau unser Ding. Vielleicht müssen wir auch mal durch ein Tal hindurch gehen. Aber wir als Mannschaft und alle im Verein sind bereit, wirklich alles zu investieren.“
 
48 von 60 Spielen hat der TSB unter Fröhlichs Regie gewonnen, nur elf gingen verloren. Zahlen, die zeigen, wie konsequent sich der Trainer mit seinem Team entwickelt hat. Gleichzeitig weiß der 36-Jährige, dass in der höheren Spielklasse zwangsläufig Negativerlebnisse kommen werden. Die vielleicht auch nötig sein werden, um daran zu wachsen. Damit gilt es umzugehen, auch mental. Etwas, womit sich der ehrgeizige Fröhlich allerdings gar nicht erst beschäftigen will. Sondern „nur damit, so gut wie möglich zu sein und Spiele zu gewinnen nicht. Wir werden uns nie gut fühlen in einer Niederlage, sondern das als Ansporn nehmen, es besser zu machen.“
 
Selbstverständlich ist der Klassenerhalt der eigene Anspruch. Den Erfolg will der Trainer jedoch lieber in Leistung als in Tabellenplätzen messen: „Wenn wir viel Einsatz bringen, dann können wir ausreichend Punkte sammeln und das werden wir auch tun. Entscheidend ist, dass wir weiterhin eine hohe Bereitschaft haben, an uns zu arbeiten.“ Die Voraussetzungen dafür stimmen. Fröhlich hat eine verschworene Einheit gebildet, die eingespielt ist und punktuell verstärkt wurde. Der Schritt auf die nächste Stufe kommt gerade rechtzeitig. Nicht zu früh, dass man nur Lehrgeld bezahlen müsste. Nicht zu spät, dass die Spieler schon über ihrem Zenit sind. Ganz im Gegenteil. Das Mannschaftsgefüge? „Nahezu perfekt“, sagt der Coach. „Die neuen Spieler fügen sich super ein, es könnte nicht besser sein.“ Auch der Konkurrenzkampf ist größer geworden. „Wir sind sehr anspruchsvoll im Training unterwegs. Es ist tatsächlich so, dass wir uns gegenseitig hart fordern und uns da auch hilft.“ Locker ins Training zu kommen, das kann sich keiner leisten.
 

Der Kader im Check

Tor: Daniel Mühleisen (29 Jahre) bleibt die klare Nummer eins. Doch die vergangene Saison hat gezeigt, wie sehr es auf ein Team zwischen den Pfosten ankommt. Tobias Klemm glänzte für spektakuläre und entscheidende Paraden, bevor er seine Laufbahn beendete. Die gleichen Impulse erhofft sich der TSB nun von Nachfolger Fabian Bauer (22). Der Neuzugang vom TSV Deizisau musste den großen Sprung aus der Verbandsliga meistern, zeigte in den Testspielen aber zunehmend, was in ihm steckt. Als loyaler dritter Keeper steht Devin Immer (23) parat.
 
Linksaußen: Ein echtes Luxusproblem. Zum Top-Torjäger Niklas Burtsche (24) gesellt sich mit Nils Eilers (26, vom TSV Weinsberg) der auf diesem Niveau erfahrenste Akteur, der jederzeit aufs Feld gebracht werden kann und ebenfalls Nervenstärke von der Siebenmeterlinie besitzt. Eine klare Tendenz, wer die Nase vorne hat, gibt es nicht.
 
Rechtsaußen: Ur-TSBler Wolfgang Bächle (32) bleibt auch in seiner 14. Spielzeit eine verlässliche Größe. Gemeinsam mit Spielmacher Tom Abt hat er weiterhin das Kapitänsamt inne. Etwas Anlaufzeit wird Agustin Ortlieb Basualdo (21, von der SG Flensburg-Handewitt II) eingeräumt. Der junge Argentinier, der flüssig Deutsch spricht, kommt nach einer Knieverletzung immer besser in Schwung, wird aber noch behutsam herangeführt. Ein wichtiger Faktor, noch einen Linkshänder für diese Position zu haben.
 
Rückraum: Denn der plötzliche Abschied von Patrick Watzl, der aufgrund von Knorpelschäden im Knie mit nur 23 Jahren seine Laufbahn beenden musste, hat für Kopfzerbrechen gesorgt. Einzig Stefan Scholz (25) verbleibt für die halbrechte Position, war mit seinen Shooter-Qualitäten offensiv aber ohnehin gesetzt. Auch sonst bleibt der Rückraum – ob mit drei oder vier Akteuren auf dem Feld – das Gmünder Prunkstück. Abt (23) und Kai Schäffner (24) sind die zentralen Figuren, um das Spiel intelligent zu lenken. Dazu kommt Yannik Leichs (26), der vorne wie hinten zu den fleißigsten Arbeitern zählt. In der Hinterhand hat der TSB den nach einem Auslandssemester und diversen Verletzungen endlich wieder voll im Saft stehenden Arian Pleißner (22). Der Gewinner der Vorbereitung war Lenny Schwenk (19). Der Youngster ist endgültig angekommen, nachdem er bislang vor allem für die A-Jugend von Frisch Auf Göppingen im Einsatz war und das vollste Vertrauen genießt.
 
Kreis: Ob im Rückraum, am Kreis oder in der Abwehr bleibt Andreas Maier (25) die unverzichtbare Allzweckwaffe. Neu an seiner Seite steht Sören Winger (23, vom TV Bittenfeld II), der auf allen vier zentralen Abwehrpositionen decken kann und dem TSB neue Möglichkeiten eröffnet. „Ein absoluter Glücksgriff für uns“, sagt Fröhlich. Beeindruckend ist die Geschichte von Kai Kiesel (23). Das Eigengewächs war nach einer langwierigen Verletzung erst vor einem Jahr wieder ins Perspektivteam eingestiegen, empfahl sich über die Bezirksoberliga dann aber in rasanter Geschwindigkeit. „Diesen beispielhaften Trainingseifer habe ich in seiner gesamten Jugendzeit nicht erlebt“, staunt selbst Förderer Fröhlich über den mit 1,99 Meter größten Akteur in seinem Aufgebot. Als absolute Identifikationsfigur ragt Christian Waibel (38) heraus. Was überhaupt nicht selbstverständlich ist, immerhin stand nach einer schweren Ellenbogenverletzung das Karriereende im Raum. Doch der Abwehrspezialist kämpfe sich zurück, ist nach Ansicht seines Trainers sogar noch stärker zurückgekommen und erlebt nun seinen dritten Frühling.
 
Ein hungriges Team, mit dem die Jets ihr bislang größtes Abenteuer angehen. Bei einem einmaligen Ausflug soll es nicht bleiben. Der TSB Gmünd startet ohne Ehrfurcht in seine erste Drittligasaison – und dem Anspruch, selbst Einfluss darauf zu nehmen, wie sie ausgeht.  

Der Spielplan des TSB Gmünd in der 3. Liga Süd

Samstag, 29.08.2026, 20 Uhr: VfL Pfullingen – TSB Jets

Samstag, 05.09.2026, 20 Uhr: TSB Jets– Rhein-Neckar Löwen II

Samstag, 12.09.2026, 19:30 Uhr: TSB Jets – SG Regensburg

Samstag, 19.09.2026, 19:30 Uhr: TSB Jets – HSG Albstadt

Samstag, 26.09.2026, 20 Uhr: HSG Konstanz – TSB Jets

Samstag, 03.10.2026, 20 Uhr: TSB Jets – TV Erlangen-Bruck

Samstag, 10.10.2026, 19 Uhr: HC Oppenweiler/Backnang – TSB Jets

Samstag, 17.10.2026, 20 Uhr: TSB Jets – SG Pforzheim/Eutingen

Sonntag, 25.10.2026, 17 Uhr: Wölfe Würzburg – TSB Jets

Samstag, 31.10.2026, 19:30 Uhr: TSB Jets – SV Salamander Kornwestheim

Sonntag, 15.11.2026, 17 Uhr: HBW Balingen-Weilstetten II – TSB Jets

Samstag, 21.11.2026, 19:30 Uhr: TSB Jets –TSB Heilbronn-Horkheim

Mittwoch, 25.11.2026, 20 Uhr: TSV Neuhausen/Filder – TSB Jets

Sonntag, 29.11.2026, 17 Uhr: TSB Jets – HC Erlangen II

Freitag, 04.12.2026, 20 Uhr: TV Bittenfeld – TSB Jets

Samstag, 12.12.2026, 19:30 Uhr: TSB Jets – VfL Pfullingen

Sonntag, 20.12.2026, 17 Uhr: Rhein-Neckar Löwen II

Samstag, 23.01.2027, 20 Uhr: SG Regensburg – TSB Jets

Samstag, 30.01.2027, 20 Uhr: HSG Albstadt – TSB Jets

Samstag, 13.02.2027, 19:30 Uhr: TSB Jets – HSG Konstanz

Samstag, 20.02.2027, 18 Uhr: TV Erlangen-Bruck – TSB Jets

Sonntag, 28.02.2027, 17 Uhr: TSB Jets – HC Oppenweiler/Backnang

Samstag, 06.03.2027, 19 Uhr: SG Pforzheim/Eutingen – TSB Jets

Samstag, 13.03.2027, 19:30 Uhr: SV Salamander Kornwestheim – TSB Jets

Samstag, 20.03.2027, 19:30 Uhr: TSB Jets – Wölfe Würzburg

Donnerstag, 25.03.2027, 19:30 Uhr: TSB Jets – TSV Neuhausen/Filder

Sonntag, 11.04.2027, 17 Uhr: TSB Jets – HBW Balingen-Weilstetten II

Samstag, 17.04.2027, 20 Uhr: TSB Heilbronn-Horkheim – TSB Jets

Sonntag, 25.04.2027, 16 Uhr: HC Erlangen II – TSB Jets

Sonntag, 02.05.2027, 17 Uhr: TSB Jets – TV Bittenfeld II

TSB Gmünd Mannschaftskader 2026/27

Nr.

Name

Position

Geb.

Größe

Im Team seit

Vorheriger Verein

1

Fabian Bauer

TW

04.11.2003

184 cm

2026

TSV Deizisau

16

Daniel Mühleisen

TW

07.01.1997

195 cm

2019

SV Remshalden

55

Devin Immer

TW

05.05.2003

193 cm

2021

FA Göppingen U19

3

Wolfgang Bächle (C)

RA

08.08.1994

177 cm

2013

TSV Bartenbach

5

Tom Abt (C)

RM/RL

13.10.2002

183 cm

2019

Eigene Jugend

6

Kai Schäffner

RL/RM

14.01.2002

180 cm

2023

TSV Zizishausen

8

Agustin Ortlieb Basualdo

RA

26.09.2004

175 cm

2026

SG Flensburg-H. II

9

Sören Winger

KR

19.06.2003

190 cm

2026

TV Bittenfeld II

10

Christian Waibel

KR

28.05.1988

196 cm

2007

Eigene Jugend

11

Yannik Leichs

RL

04.02.2000

194 cm

2025

TV Plochingen

13

Kai Kiesel

KR

26.07.2002

199 cm

2021

Eigene Jugend

15

Lenny Schwenk

RL/RM

27.02.2007

186 cm

2025

FA Göppingen U19

17

Andreas Maier

KR/RL

01.05.2001

196 cm

2022

TSV ALLOWA

21

Stefan Scholz

RR

02.01.2001

192 cm

2023

HSG Wi-Wi-Do

24

Arian Pleißner

RL

29.09.2003

190 cm

2020

Eigene Jugend

30

Jonas Waldenmaier

KR

05.08.1996

188 cm

2014

FA Göppingen U19

36

Niklas Burtsche

LA

27.03.2002

180 cm

2024

TSV ALLOWA

89

Nils Eilers

LA

01.04.2000

181 cm

2026

TSV Weinsberg



Trainer: Aaron Fröhlich (01.08.1990 / 3. Jahr)

Co-Trainer: Matthias Czypull (22.05.1988 / 1. Jahr)

Abgänge: Florian Abele (HSG Ostfildern), Tobias Klemm (Karriereende), Simon Neumaier (TSV Neuhausen/Filder), Stephan Mühleisen (pausiert), Patrick Watzl (verletzungsbedingtes Karriereende)


(Nicolas Schoch)